Ein Mann in Rentenalter klagte über Nacken- und Schulterschmerzen, sowie morgendliche Taubheitsgefühle in den Fingern. Die ärztliche Diagnose bescheinigte Arthrose des Schultergelenks. Diese stand in Zusammenhang mit einem Schlüsselbeinbruch in der Jugend, den ich bei der Untersuchung feststellte und seinem Beruf als Maler.

Nach dreimaliger Massage und anschließender craniosacralen Ausrichtung der Gelenke und Wirbel war er beschwerdefrei. Für seine Gesunderhaltung zeigte ich ihm einige Übungen, die die Schulter- und Nackenmuskulatur entspannen. Jetzt kommt der Patient ein - zweimal im Jahr zu einer Behandlungssequenz, wenn er merkt, dass sich wieder Beschwerden einstellen wollen.

Eine Frau in den mittleren Jahren litt seit einiger Zeit unter großer Müdigkeit und Erschöpfung. Bei der Untersuchung durch den Hausarzt wurden bedrohlich schlechte Leberwerte und Entzündungszeichen festgestellt. Mit dieser Diagnose kam sie in meine Praxis. Während eines längeren Gesprächs forschten wir nach möglichen Ursachen, um eine weitere Schwächung des Organs zu vermeiden. Dabei konnten Medikamente und Genussmittel als Ursache ausgeschlossen werden. Es folgte eine ausführliche Erklärung, welche Rolle die Leber bei der Verdauung, im Stoffwechselgeschehen, als Entgiftungsorgan und beim Hormonhaushalt sowie bei der Blutgerinnung erfüllt. Das Wissen um die Funktion des geschwächten Organs macht dem Patienten die Krankheitssymptome verständlich und erklärt die nötige Therapie.
In diesen Fall erarbeiteten wir eine Leberschonkost, die auf die Bedürfnisse der Patientin abgestimmt war. Es ging nicht nur darum, belastende Lebensmittel zu meiden, sondern auch leberstärkende Nahrungsmittel vermehrt in den Speiseplan einzufügen.
Die Suche nach geeigneten Heilmitteln wurde dadurch erschwert, dass natürlich auf alkoholische Trägersubstanzen verzichtet werden musste. So bot sich ein homöopathisches Mittel und ein Tee an.
Nur eine Woche später teilte der behandelnde Arzt mit, dass sich die Leberwerte erstaunlich stark verbessert hatten.

Eine junge Frau aus der Landwirtschaft, die in Familie und Betrieb stark eingebunden ist, hatte wegen Erschöpfung und Schlafstörungen beim Hausarzt vorgesprochen. Dieser diagnostizierte eine depressive Verstimmung und anfängliches Burnout. Ich versicherte mich, dass organische Ursachen ausgeschlossen werden konnten. Dann kristallisierte sich nach längerem Gespräch die Wahl eines homöopathischen Mittels heraus. Nach drei Behandlungen zur Tiefenentspannung und Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts konnte die Patientin wieder erholsamer schlafen, sie fühlte sich wieder kraftvoll und ausgeglichen.